Res Knuchel

«Custom Made» Jazzgitarre

2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Djamel Laroussi

«Custom made»

Elektrogitarre

Dezember 2009

 

 

 

 

 

 

 

Herman Schmidt

«Jazzability» Elektrogitarre

own model serie

2004

 

 

einige pagelli modelle......mehr unter Instrumente

 

«Eigentlich brauch ich gar keine

anderen Gitarren im Moment....

willst Du 43 Stück haben?» ...gibts ein schöneres Kompliment?!

Norbert Jansen

«Gitane bleu» Akustikgitarre

2007

 

 

 

«Die Gitarre ist super-                                         klasse...               auch alle Leute finden sie extrem schön!»

 

 

 

Djamel Laroussi

«Custom made» Elektrogitarre

Mai 2007

 

 

 

 

Res Knuchel

«Custom Made»Akustikgitarre

September 2006

 

 

 

 

 

 

Thomas Stalder

«Pagelli»Akustikbass

April 2006

 

 

Die Gitarre wurde seinem Körper und dem Rollstuhl an-gepasst und sieht jetzt aus wie eine Jazzgitarre ;-)

......aber mit integrieter Amp-umschaltung!

Styropormodell

 

 

 

Christian Camenisch

«Custom Made»

Elektrogitarre

2005

 

 

 

«AVANTAIR»-Guitar

Vorallem als ein DJ-Gerät konzipiert, habe ich immer gedacht, dass es grossartig wäre das Airfx von Alesis in einer Gitarre eingebaut zu haben und während dem Spiel die Sounds live zu steuern. Ob’s in der Realität auch wirklich Sinn macht und nicht nur ein Gimmick ist, konnte ich auch erst sagen, wenn das Instrument mal gebaut ist. Und es funktioniert grossartig, macht Sinn und bereitet viel Spass und wirklich unerhörte Möglichkeiten.

Anfangs gedacht, dass die Gitarre nur Avantgarde-Gitarristen taugt, belehrten uns die vielen unterschiedlichsten Gitarristen eines besseren! Für alle Stilarten eine wirkliche Herausforderung, Innovation und Bereicherung.

Spezifikationen:
Korpus aus Erle, Hals Ahorn geflammt, Griffbrett Palisander, Mechanik Schaller, Steg Schaller, Pick-Ups Harry Häussel, Effektgerät Airfex von Alesis. Gewicht: 3.7 kg
Finish: Farbkombinationen nach Wunsch, oder Edelholzausführung (optional)

Airfex mit Whammy, Tremolo, Chorus, Phraser, Flanger, Wah-Wah, Touch Wah, Seeker, Ringmodulation, Tonegenerator und spez. Effekte. Alle Effektparameter steuerbar durch Bewegung der Hand über dem eingebauten Sensor. Holdmöglichkeit der veränderten Effekte.

 

 

 

«...spielt sich wie Butter,

sounded wie ein Bärenarsch..!»

 

Luca Leombruni

«Jazzability» Bass

November 2004

 

 

Timothy Ray

«Gitane»

Archtopgitarre

Winter 2009

 

30 Jahre

Pagelli Gitarrenbau

Familiär vorbelastet war ich ja wohl kaum...alles Bauern und Maurer von Mutters Seite her, beim Vater alle als Fabrikarbeiter in der Stoffverarbeitung. Sicher hat mich die musikalische Seite meiner Verwandten in Italien geprägt, als ich als Kind in den Ferien war und erlebte wie alle zusammen musizierten und tanzten. Keiner konnte Noten lesen, spielten aber wie die Götter..!
Den Rock’n ‘Roll Virus bekam ich wohl von meinem grösseren Bruder, der ein totaler Musikfreak war und als dj auflegte…und Gründer der Led Zeppelin Gang war…alle mit bodenlangen Mänteln :)
Als seine David Bowie Phase kam, wars dann schon hart auf dem Lande, weisse Stiefel mit 10 cm hohen Absätzen, geschminkt…und all den sinneserweiternden Substanzen. Aber ich kam dadurch in die richtigen Kreise, Musik war alles.

Mit 8 war es klar, ich wollte eine Gitarre. Bekam auch eine, aus Plastik, die ich folgerichtig auch zertrümmerte. So ab 10 Jahren fing ich dann an richtige Gitarre zu spielen, eine Eko Jazzgitarre …dicker Hals, schlechter Sound. Aber damals natürlich das Schärfste.
Mit 14 Jahren den ersten Contest gespielt, ein Battle of Bands quasi,…und gleich den 2. Platz gewonnen! In Begleitung meines «Managers», weil selber noch zu jung um in den Club zu dürfen. Dieser musste mangels Notenständer auch gleich mit auf die Bühne um das Textblatt zu halten.Vielleicht habe ich auch darum so gut abgeschnitten…«Rock me baby»- mit sehr tiefer Stimmbruchstimme vorgetragen, natürlich mit damals obligater Mundharmonika am Halter. Gott hatte ich den Grössenwahn! Bis mich ein wirklich guter Musiker und späterer Freund mich so richtig in den Senkel stellte…

Der Wunsch selber eine Gitarre zu bauen kam mit 13 Jahren. Mein Schlüsselerlebnis war wohl unser Local Guitar Hero, der seine Strat zerkratzte, anmalte und die Hörner absägte…Geil!
Da dachte ich wohl, das machen alle so. Als er mir selbige Gitarre dann auch noch schenkte wars um mich geschehen. Pickups raus, andere rein, alles mit Gips ausgiessen usw...So fings an und seither hats mich nie mehr losgelassen.
Die 2. Gitarre habe ich aus Press-Span und blauer Kelkodecke gemacht – taugte eher als Küchenbrett.

Aber eins war klar: ich werde Gitarrenbauer!

Nur wo?

Es gab in der Schweiz niemanden, ausser klassische Gitarrenbauer und das war in Zeiten des Rock’n’Rolls natürlich Pipifax und Literatur gabs auch noch keine…ausser Jahnels Buch, das aber eher als Lexikon der spezifischen Gewichte taugte.
Meine Eltern bestanden auf eine richtige Ausbildung – recht so – und das einzige in meiner Gegend war Klavierbau. Also habe ich 4 Jahre Klavierbauer und -stimmer gelernt. Was aber im Nachhinein gar nicht so schlecht war. Viel gelernt. Und das Tollste war, dass in dem Musikhaus auch eine Gitarrenabteilung war, die auch immer wieder mal eine Gitarre repariert haben musste… da war ich natürlich zur Stelle!
Nach Abschluss der Ausbildung, mein Ziel als Gitarrenbauer nie aus den Augen verloren (was sehr schwierig war mit konstant roten und angeschwollenen Augen ;-), heuerte ich beim einzigen Gitarrenreparateur in der Gegend an. So begann ich für fast alle Musikhäuser in der Schweiz zu reparieren und restaurieren. Von Zithern über Lauten, klassische Gitarren, Cembali, Drehleiern, Kontrabässe, el. Gitarren…einfach alles was Saiten hatte. Und dann noch für die Importeure von Gibson und Fender…richtig, richtig viel Arbeit…und das mit einem Chef der lieber in der Bodega vis à vis ein Glas Wein trank…oder 2.
Das war wie schwimmen in kaltem Wasser…als Nichtschwimmer. Und um das Cliché vollständig zu bedienen: die Werkstatt war kalt und feucht, im Sommer wie im Winter und im Lackierraum (eigentlich eher Gerümpelkammer..) war der gemeine Schimmelpilz Herrscher über die Wände…
Als mein Boss mich wiederholt übers Ohr haute – Stil: «…wir gehen in die USA, kaufen alte Gitarren, machen Kohle, für dich alles bezahlt!» und die Wirklichkeit dann aber so aussah, dass, kaum drüben, er kein Geld mehr hatte und ich selber schauen musste wie ich zurecht kam, mit 19 – war klar: ich mache mich selbstständig!

Et voilà: 1979 das Jahr der Geburt von Pagelli Gitarrenbau in Lichtensteig.
Ich, natürlich frech und verbotenerweise alle alten Kunden angeschrieben, war sofort mit Arbeit überhäuft. Was natürlich bald darauf nach zusätzlichen Arbeitskräften schrie…und alle gut verdienten. Ausser ich, der schauen musste, dass immer genug Arbeit reinkam. Das war dann auch der Anfang und Schluss von Pagelli als Arbeitgeber…
Die Werkstatt mit «Pagelli Gitarrenbau» angeschrieben, obwohl noch nie eine gebaut, war wohl das
Beste um mich selber unter Druck zu setzen. Also alle gemachten Erfahrungen kombinieren…und fertig war die erste Gitarre. Mit Stichsäge ausgeschnitten, aus Cristobalholz von der örtlichen Haarbürstenfabrik. Aber bereits mit 6-Band Equailizer und von hinten montierten Tonabnehmern! Und im 12. Bund ein goldenes Hanfblatt als Inlay, was dann zu meinem immerwiederkehrenden Markenzeichen hätte werden sollen. Habe ich dann genau 1 mal gemacht...zum Glück!

So nahmen die Dinge ihren Lauf, es sprach sich herum, dass bei mir wohl einigermassen korrekte Arbeit geleistet wird und mit Geld von «Investoren» (Kumpels, die etwas mehr hatten als ich) ging ich dann in die USA. Anfang 80 wars noch möglich gute Instrumente, vor allem Jazzgitarren, zu bekommen und mit etwas Gewinn in der Schweiz verkaufen zu können. Nicht die grosse Sause, aber sicher auch eine gute Gelegenheit vieles über diese alten Instrumente zu lernen. Viele kaufte ich auch defekt ein um sie dann in der Werkstatt zu restaurieren. Besserer Preis, zusätzliche Arbeit – perfekt!

Zur gleichen Zeit, immer auch in jeder freien Minute Musik machend, spielte ich bei der damals wohl angesagtesten New Wave Band der Schweiz (STITCH) vor, die mich prompt nahmen. Von da an Doppelbelastung, Geschäft und Tournee, viele Konzerte, Italien, Frankreich, Deutschland, Holland, Dänemark….Geil!
Aber sehr schwierig fürs Geschäft. Und im Sunrise Studio arbeitete ich ja auch noch…
Zuerst nur als Klavierstimmer…dann wars bald mein zweites Zuhause. Damals sehr angesagt unter der Avantgarde, von Amon Düül bis zu Fred Frith war alles da…seeehr spanned! Und prägend.

Als dann meine damalige, neue Freundin Ende der Achtziger ein eigenes Haus, weit weg von Lichtensteig, baute, war die Zeit genau richtig um einen Neuanfang zu wagen. Ab nach Chur!

Lange hielt die Geschichte zwar nicht, musikalisch auch eine Pause…um dann mit Claudia und meiner neuen Band «este rito le sugerimos» (dieses Ritual empfehlen wir ihnen) durchzustarten..!
Mit der Band war dann natürlich auch eine CD ein Thema. Und nachdem der Besitzer des Studios das wir anfragten ebenfalls eine neue Richtung in seinem Leben einschlagen wollte, war ich unvermittelt Geschäftsführer und Tontechniker im eigenen Studio…
Nach einem Jahr dann die grosse Frage: Studio oder Gitarrenbau, beides ging nicht mehr, beides gerne gemacht. Also ab nach Los Angeles, der Traum jedes Produzenten und Tontechnikers damals.
Also ein Demo gemacht, alles selber gespielt, aufgenommen und abgemischt, eine klingende Visitenkarte quasi. Gleich im ersten Studio ein Jobangebot bekommen. Paramount!
Was nun? Also den grössten Cadillac gekauft, weil am billigsten, 1970 er DeVille in original gelber Farbe und ab nach Mexico den Kopf leeren und Entscheidung treffen. Und ich entschied mich mich voll auf Gitarrenbau zu setzen. Einzelstücke, die höchste Qualität zu der ich fähig bin.
Der American Way of Life war wohl doch nicht mein Ding.

Mit Claudia, meiner jetzigen Frau und seit 20 Jahren zusammen, kam auch Stil und eine völlig neue Dimension in meine Gitarren. Sie ist ja zum grossen Teil für unser Erscheinungsbild verantwortlich …von der Werbung bis zu den Gitarrendesigns.
Wir zogen einige Male um, Wohnung wie Werkstatt. Immer den Abruchobjekten nach…das war eine zeitlang günstig…aber auch immer auf Messers Schneide.
Dann das grösste Ereignis…Claudia schwanger! Wir im siebten Himmel…um im 7. Monat zu erfahren, dass ich Magenkrebs habe. Spital, alles entrümpeln, Magen, Milz und weissgottwasalles weg, aber am Tag meiner Entalssung – wenn auch nicht fähig zu laufen – kam Eliya Maria, unsere Tochter zur Welt! Grosses Kino. Fast so gross wie der Heiratsantrag, den ich Claudia im Spital machte und ich ihre Eltern um die Hand der Tochter bat…mit 10 Schläuchen im Körper und unter Morphium! Und das Beste – ich weiss von nichts mehr.

Danach ein Jahr komplett arbeitsunfähig – wir am Boden. Keine Arbeitsgeldversicherung (da zu teuer), kein Geld mehr auf der Seite, zum Sozialfall geworden….um dann ganz langsam alles wieder mit deren hilfreichen Unterstützung aufzubauen. Und ebenfalls eine wunderbare Sache: als wir finanziell überhaupt nicht mehr wussten wie die Werkstatt zu halten, kam am Tag darauf der Bescheid, dass wir den Bündner Kunsthandwerkerpreis gewonnen haben…10’000.- Franken! Es gibt schon Sachen…

Dann wieder an Messen, Versuch in die Presse zu kommen, Aufträge reinholen. Lange wussten wir nicht, wie wir den nächsten Monat überstehen. Aber es ging stetig aufwärts. Aufträge folgten, auch von der Industrie. Cort, Burns, Schertler, Eastman.
Gourmet Guitars DVD, Einladung in die grösste Schweizer Fernseh Talkshow, div. Publikationen, Testberichte, Homestories, Anerkennung auch im Ausland, volle Auftragsbücher.

Mit dem Umzug nach Scharans – Berge, Ruhe, Muse, Zufriedenheit – sind wir im Moment wohl Optimal angekommen.

Und ich denke/hoffe man merkts den Instrumenten an.

30 Jahre Pagelli Gitarrenbau…wir möchten Euch herzlich für all die Unterstützung danken!

 

Musikmesse

Frankfurt

2009

30 years of Pagelli guitars

 

 

 

 

 

 

 

 

«Die Gitarre klingt genial und eröffnet mir neue Arten zu spielen. Bin stolz!»

 

 

 

Paul Allgayer

«Custom made» Elektrogitarre Sommer 2008

 

 

«Claudio - jetzt auch Rahelli genannt - klont auch ihre alte, abgewetzte...!»

Claudio und Schmidi Schmidhauser

«Tres» Akustikgitarre

2008

 

 

«Alles geht jetzt viel leichter und klingt unverschämt besser...»

 

 

Tom Schenker

«Gitane nouveaux», 2007

 

 

«Auf deiner/meiner Gitarre zu spielen, ist das schärfste Gefühl, das man sich vorstellen kann - jedenfalls in Hemd und Hose!»

Urs Helfenstein

«Pagelli traditional »Jazzgitarre

April 2007

 

 

«Schlicht fantastisch.

Was für ein Instrument!»

 

 

 

Jan Schlegel

«Custom Made»Elektrobass

November 2006

 

 

 

 

 

 

Jonas Studach

«Pagelli» Akustikgitarre

August 2006

 

 

«Sie bereitet mir soviel Freude, beinahe täglich

 

 

 

Ruedi Kuster

«Custom Made» Elektro-gitarre

2006

 

 

 

Pagelli «Jazzability Crystal»

ElectroHollowbodyGuitar – 2005

incl. Flightcase, Zertifikat und Fotodokumentation

              Seit Jahren spukte die Idee in unseren Köpfen...
...endlich konnten wir es wahr machen!
               Die ultimative                                     LiberacemeetsElvisinLasVegas

                                            -Gitarre

Body Top Spruce Body Alder Neck Flamed Maple
Fingerboard Ebony Binding Ebony

Hardware Schaller Pickups Häussel
60'000 SWAROVSKI Crystals


 

 

 

 

.....auch in anderen Farben und Modellen erhältlich:

 

 

 

 

«Die Gitarre übertrifft in allen Punkten meine Erwartungen...!»

 

 

 

Roberto Gelmetti

«Custom Made» Elektro Gitarre

Oktober 2004

Nach nur eineinhalb Monaten hatte er in den Bünden bereits markante «Gräben». Kann es ein grösseres Kompliment geben?

Franz Hellmüller

«Custom Made» Elektro Gitarre

August 2004

 

Wir sind stolz und freudig erregt (?) auf der ersten Gourmet-Guitars DVD präsent zu sein.

Eine wunderschön gefilmte und geschnittene DVD, die wir auch kaufen würden, wenn wir nicht selber drauf wären…

Unser herzlichster Dank und Gratulation an

Cindy, Holger und Zucker

 

GOURMET GUITARS ™

PRODUCT INFO

Gourmet Guitars ™ The Best Luthiers – DVD Series presents

the best luthiers of the 21st Century.


Each DVD profiles three outstanding guitar builders covering

everything from the workshop
where each guitar is born to the stages of the artists

who play them.


Enjoy 140 minutes of guitar building secrets, philosophy,

craftsmanship, shoptalk
and world class musicians.

Welcome to the world of master guitar building!

 

 

For more details, order....

please contact:

www.gourmet-guitars.com

Der DVD Teaser hat den Link:
http://www.gourmet-guitars.com/video.asp?mofile=gg_pagelli_vol1_teaser.mo
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